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42. Minensuchflottille: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
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| colspan="3" | Die 42. Minensuchflottille war ein spezialisierter Verband der Kriegsmarine, dessen Einsatzgeschichte untrennbar mit der Sicherung der U-Boot-Stützpunkte an der französischen Atlantikküste und der Verteidigung der Gironde-Mündung verbunden ist.
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| colspan="3" | Die 42. Minensuchflottille war ein spezialisierter Verband der Kriegsmarine, dessen Einsatzgeschichte untrennbar mit der Sicherung der U-Boot-Stützpunkte an der französischen Atlantikküste und der Verteidigung der Gironde-Mündung verbunden ist. Aufgestellt im Juli 1940, fungierte sie als lebensnotwendiges Sicherungsorgan für die im Raum Bordeaux stationierte 12. U-Flottille. Ihr Auftrag umfasste das „Ein- und Ausboxen“ der Fern-U-Boote (Typ IX) sowie den Schutz der wertvollen Monsun-Boote auf ihrem Weg nach Fernost. Durch permanenten Minenräumdienst hielt die Flottille die Fahrrinnen von Royan bis Pauillac frei von britischen Luftminen und sicherte so die operative Basis der Atlantik-U-Boote.
 
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| colspan="3" | Aufstellung: Die Flottille wurde im Juli 1940 unmittelbar nach dem Fall Frankreichs aufgestellt, um die strategisch wichtigen Häfen am Atlantik für die deutsche Seekriegsführung nutzbar zu machen.
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| Aufstellung: || colspan="3" | Formierung im Juli 1940 unmittelbar nach dem Fall Frankreichs zur Nutzbarmachung der strategisch wichtigen Atlantikhäfen für die deutsche Seekriegsführung.
 
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| colspan="3" | Einsatzgebiet: Der Schwerpunkt lag an der französischen Westküste, insbesondere im Raum Bordeaux und der Gironde-Mündung (Stützpunkte: Royan, Le Verdon und Pauillac).
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| Einsatzgebiet: || colspan="3" | Französische Westküste mit Schwerpunkt im Raum Bordeaux und der Gironde-Mündung; Stützpunkte in Royan, Le Verdon und Pauillac zur Kontrolle der Flussmündung.
 
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| colspan="3" | Schiffstypen: Die Flottille bestand primär aus Hilfsminensuchbooten (umgebaute Fischdampfer und Küstenfahrzeuge), die für den schweren Dienst in der Biskaya verstärkt wurden.
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| Schiffstypen: || colspan="3" | Primäre Nutzung von Hilfsminensuchbooten (umgebaute Fischdampfer und Küstenfahrzeuge), die für den schweren Dienst in der stürmischen Biskaya baulich verstärkt wurden.
 
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| colspan="3" | Ende: Die Flottille wurde am 15.09.1944 aufgelöst, nachdem die alliierten Truppen den Raum Bordeaux isoliert hatten. Teile des Personals wurden in die Bodenorganisation der „Festung Gironde“ eingegliedert.
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| Ende 1944: || colspan="3" | Auflösung am 15.09.1944 nach der alliierten Isolation des Raumes Bordeaux; Eingliederung großer Teile des Personals in die Bodenorganisation der „Festung Gironde“.
 
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| colspan="3" | Die 42. M-Flottille fungierte als lebensnotwendiges Sicherungsorgan für die im Raum Bordeaux stationierten U-Boote:
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| Geleitsicherung: || colspan="3" | Verantwortung für das sichere Geleit der Front-U-Boote durch die stark gefährdete Gironde-Mündung; Schutz vor alliierten Luftangriffen und Überwasserstreitkräften.
 
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| colspan="3" | Geleitschutz für die 12. U-Flottille: Sie war verantwortlich für das sichere „Ein- und Ausboxen“ der Front-U-Boote (insbesondere der großen Fern-U-Boote vom Typ IX) durch die gefährliche und oft verminte Gironde-Mündung.
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| Monsun-Boote: || colspan="3" | Besonderer Fokus auf die Sicherung der wertvollen Fracht-U-Boote im Fernost-Verkehr, die aufgrund ihrer tiefen Eintauchlage und Trägheit im Küstenvorfeld extrem verwundbar waren.
 
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| colspan="3" | Sicherung der Monsun-Boote: Ein besonderer Fokus lag auf dem Schutz der wertvollen Fracht- und Fern-U-Boote, die zwischen Frankreich und Fernost operierten.
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| Minenfreiheiten: || colspan="3" | Sicherstellung minenfreier Zuwege von den Bunkern in Bordeaux bis zur offenen See (Biskaya) zur Vermeidung von Totalverlusten durch gegnerische Sperrwaffen.
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| colspan="3" | Minenräumdienst: Die Flottille hielt die Fahrrinnen von den U-Boot-Bunkern in Bordeaux bis zur offenen See (Biskaya) frei von britischen Luftminen.
 
 
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
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! colspan="3" | Quellenverweise - [https://www.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
 
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| BArch RM 62/115 ff || colspan="3" | Kriegstagebücher der 42. M-Flottille: Dokumentiert die täglichen Sicherungs- und Minenräumoperationen sowie die spezifischen Geleite für die U-Boot-Waffe im Bereich Westfrankreich.
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| BArch RM 62/115 ff || colspan="3" | Kriegstagebücher der 42. M-Flottille: Dokumentiert die täglichen Sicherungsoperationen und die spezifischen Geleite für die 12. U-Flottille in Westfrankreich.
 
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| BArch RM 54 || colspan="3" | Sicherung der Westküste: Enthält die operativen Weisungen des Befehlshabers der Sicherung West zur Koordination mit den U-Boot-Flottillen.
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| BArch RM 54 || colspan="3" | Sicherung der Westküste: Enthält operative Weisungen des Befehlshabers der Sicherung West (B.S.W.) zur taktischen Koordination mit den U-Boot-Verbänden.
 
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Personalunterlagen der Offiziere und Kommandanten, die in der Gironde-Mündung Dienst taten.
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Invenio-Nachweis für Offiziere und Kommandanten, die in der Gironde-Mündung den Schutz der wertvollen U-Boot-Tonnage sicherstellten.
 
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| Lohmann, W. / Hildebrand, H. H. || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. Gliederung, Einsatz, Personal. (Band II, Kapitel 154). Bestätigt die Aufstellung Juli 1940 und das Ende im September 1944.
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| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band 2, Abschnitt Sicherungsstreitkräfte: Minensuchverbände im Bereich Admiral französische Westküste).
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| Gröner, Erich || colspan="3" | „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 8: Hilfsschiffe, Minensucher und requirierte Fischdampfer im Atlantikeinsatz).
 
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| Kupferer, Rudolf || colspan="3" | Der Seekommandant im Bereich der Gironde-Mündung. (Detaillierte Schilderung der logistischen und militärischen Absicherung des Hafens Bordeaux).
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| Tessin, Georg || colspan="3" | „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Band 14, zur Gliederung der Sicherungsbereiche und Festungseinheiten im Raum Bordeaux/Gironde).
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| style="text-align:center" colspan="3" | [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
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Aktuelle Version vom 4. März 2026, 16:14 Uhr

Verband 42. Minensuchflottille
Die 42. Minensuchflottille war ein spezialisierter Verband der Kriegsmarine, dessen Einsatzgeschichte untrennbar mit der Sicherung der U-Boot-Stützpunkte an der französischen Atlantikküste und der Verteidigung der Gironde-Mündung verbunden ist. Aufgestellt im Juli 1940, fungierte sie als lebensnotwendiges Sicherungsorgan für die im Raum Bordeaux stationierte 12. U-Flottille. Ihr Auftrag umfasste das „Ein- und Ausboxen“ der Fern-U-Boote (Typ IX) sowie den Schutz der wertvollen Monsun-Boote auf ihrem Weg nach Fernost. Durch permanenten Minenräumdienst hielt die Flottille die Fahrrinnen von Royan bis Pauillac frei von britischen Luftminen und sicherte so die operative Basis der Atlantik-U-Boote.
Historischer Kontext & Einsatz
Aufstellung: Formierung im Juli 1940 unmittelbar nach dem Fall Frankreichs zur Nutzbarmachung der strategisch wichtigen Atlantikhäfen für die deutsche Seekriegsführung.
Einsatzgebiet: Französische Westküste mit Schwerpunkt im Raum Bordeaux und der Gironde-Mündung; Stützpunkte in Royan, Le Verdon und Pauillac zur Kontrolle der Flussmündung.
Schiffstypen: Primäre Nutzung von Hilfsminensuchbooten (umgebaute Fischdampfer und Küstenfahrzeuge), die für den schweren Dienst in der stürmischen Biskaya baulich verstärkt wurden.
Ende 1944: Auflösung am 15.09.1944 nach der alliierten Isolation des Raumes Bordeaux; Eingliederung großer Teile des Personals in die Bodenorganisation der „Festung Gironde“.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Geleitsicherung: Verantwortung für das sichere Geleit der Front-U-Boote durch die stark gefährdete Gironde-Mündung; Schutz vor alliierten Luftangriffen und Überwasserstreitkräften.
Monsun-Boote: Besonderer Fokus auf die Sicherung der wertvollen Fracht-U-Boote im Fernost-Verkehr, die aufgrund ihrer tiefen Eintauchlage und Trägheit im Küstenvorfeld extrem verwundbar waren.
Minenfreiheiten: Sicherstellung minenfreier Zuwege von den Bunkern in Bordeaux bis zur offenen See (Biskaya) zur Vermeidung von Totalverlusten durch gegnerische Sperrwaffen.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 62/115 ff Kriegstagebücher der 42. M-Flottille: Dokumentiert die täglichen Sicherungsoperationen und die spezifischen Geleite für die 12. U-Flottille in Westfrankreich.
BArch RM 54 Sicherung der Westküste: Enthält operative Weisungen des Befehlshabers der Sicherung West (B.S.W.) zur taktischen Koordination mit den U-Boot-Verbänden.
BArch PERS 6 Personalakten: Invenio-Nachweis für Offiziere und Kommandanten, die in der Gironde-Mündung den Schutz der wertvollen U-Boot-Tonnage sicherstellten.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band 2, Abschnitt Sicherungsstreitkräfte: Minensuchverbände im Bereich Admiral französische Westküste).
Gröner, Erich „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 8: Hilfsschiffe, Minensucher und requirierte Fischdampfer im Atlantikeinsatz).
Tessin, Georg „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Band 14, zur Gliederung der Sicherungsbereiche und Festungseinheiten im Raum Bordeaux/Gironde).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132