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Kampfgeschwader 28: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Das Kampfgeschwader 28 war ein spezialisierter Verband der Luftwaffe, der in seiner zweiten Aufstellungsphase (ab Dez. 1940) engstens mit der Seekriegsleitung und der U-Boot-Waffe verzahnt war. Hervorgegangen aus dem Stab des KG 40 und der Kampfgruppe 126, operierte das Geschwader von Nantes aus als Elite-Seekampfverband. Es setzte die Tradition kombinierter Torpedo- und Minenangriffe fort und bildete das taktische Bindeglied zur Fernaufklärung der "Focke-Wulf Condor"-Einheiten. Durch die personelle Union mit dem Stab des KG 40 war das KG 28 ein Kernbestandteil der integrierten Seekriegführung im Atlantik zur Unterstützung der U-Boot-Operationen.
 
| colspan="3" | Das Kampfgeschwader 28 war ein spezialisierter Verband der Luftwaffe, der in seiner zweiten Aufstellungsphase (ab Dez. 1940) engstens mit der Seekriegsleitung und der U-Boot-Waffe verzahnt war. Hervorgegangen aus dem Stab des KG 40 und der Kampfgruppe 126, operierte das Geschwader von Nantes aus als Elite-Seekampfverband. Es setzte die Tradition kombinierter Torpedo- und Minenangriffe fort und bildete das taktische Bindeglied zur Fernaufklärung der "Focke-Wulf Condor"-Einheiten. Durch die personelle Union mit dem Stab des KG 40 war das KG 28 ein Kernbestandteil der integrierten Seekriegführung im Atlantik zur Unterstützung der U-Boot-Operationen.
 
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| Erste Phase (1939-1940): || colspan="3" | Aufstellung in Jesau; Einsatz während des Westfeldzug unter Luftflotte 3; Auflösung im Juli 1940 und Umgliederung der Gruppen in das StG 3 und KG 76.
 
| Erste Phase (1939-1940): || colspan="3" | Aufstellung in Jesau; Einsatz während des Westfeldzug unter Luftflotte 3; Auflösung im Juli 1940 und Umgliederung der Gruppen in das StG 3 und KG 76.
 
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| Zweite Phase (1940-1941): || colspan="3" | Neuaufstellung am 22.12.1940 in Nantes als spezialisierter See-Kampfverband; Stab gebildet aus Stab/KG 40, I. Gruppe aus der Kampfgruppe 126.
 
| Zweite Phase (1940-1941): || colspan="3" | Neuaufstellung am 22.12.1940 in Nantes als spezialisierter See-Kampfverband; Stab gebildet aus Stab/KG 40, I. Gruppe aus der Kampfgruppe 126.
 
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| Ausbildungsbasis: || colspan="3" | Unterhaltung einer Ergänzungsstaffel in Lüneburg zur gezielten Schulung von fliegendem Personal für den technisch anspruchsvollen Einsatz über See.
 
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| Ende 1941: || colspan="3" | Erneute Umgliederung im Dezember 1941; Teile des Geschwaders wurden zur Auffrischung anderer Kampfverbände an der Ostfront und im Mittelmeer herangezogen.
 
| Ende 1941: || colspan="3" | Erneute Umgliederung im Dezember 1941; Teile des Geschwaders wurden zur Auffrischung anderer Kampfverbände an der Ostfront und im Mittelmeer herangezogen.
 
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| Taktische Symbiose: || colspan="3" | Enge Verzahnung mit dem B.d.U. durch die personelle Verflechtung mit dem KG 40; Koordination von Luftangriffen auf durch U-Boote gemeldete Geleitzüge.
 
| Taktische Symbiose: || colspan="3" | Enge Verzahnung mit dem B.d.U. durch die personelle Verflechtung mit dem KG 40; Koordination von Luftangriffen auf durch U-Boote gemeldete Geleitzüge.
 
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| Geleitzugbekämpfung: || colspan="3" | Durchführung massierter Angriffe auf alliierte Handelsschiffe zur Entlastung der U-Boote; Einsatz von Spezialbewaffnung zur Blockade der britischen Zuwege.
 
| Geleitzugbekämpfung: || colspan="3" | Durchführung massierter Angriffe auf alliierte Handelsschiffe zur Entlastung der U-Boote; Einsatz von Spezialbewaffnung zur Blockade der britischen Zuwege.
 
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| Fernaufklärung: || colspan="3" | Unterstützung der operativen Führung der U-Boot-Waffe durch Aufklärungsergebnisse aus dem Westraum und der Biskaya während der Stationierung in Nantes.
 
| Fernaufklärung: || colspan="3" | Unterstützung der operativen Führung der U-Boot-Waffe durch Aufklärungsergebnisse aus dem Westraum und der Biskaya während der Stationierung in Nantes.
 
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! colspan="3" | Quellenverweise - [https://www.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
 
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| BArch RL 10 / 529 || colspan="3" | Akten des Geschwaderstabes KG 28: Dokumentiert die Zusammenarbeit mit dem Stab des KG 40 und der Seekriegsleitung (1940–1941).
 
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| BArch RM 7 / 2336 || colspan="3" | Seekriegsleitung (Skl): Operationsakten zur Zuweisung und zum taktischen Einsatz von Luftwaffenverbänden im Rahmen des Atlantikkrieges.
 
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| Dierich, Wolfgang || colspan="3" | „Die Verbände der Luftwaffe 1935–1945“ (Systematische Darstellung der Aufstellungsphasen und der Marine-Komponenten des KG 28).
 
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Aktuelle Version vom 4. März 2026, 16:38 Uhr

Verband Kampfgeschwader 28
Das Kampfgeschwader 28 war ein spezialisierter Verband der Luftwaffe, der in seiner zweiten Aufstellungsphase (ab Dez. 1940) engstens mit der Seekriegsleitung und der U-Boot-Waffe verzahnt war. Hervorgegangen aus dem Stab des KG 40 und der Kampfgruppe 126, operierte das Geschwader von Nantes aus als Elite-Seekampfverband. Es setzte die Tradition kombinierter Torpedo- und Minenangriffe fort und bildete das taktische Bindeglied zur Fernaufklärung der "Focke-Wulf Condor"-Einheiten. Durch die personelle Union mit dem Stab des KG 40 war das KG 28 ein Kernbestandteil der integrierten Seekriegführung im Atlantik zur Unterstützung der U-Boot-Operationen.
Historischer Kontext & Aufstellungsphasen
Erste Phase (1939-1940): Aufstellung in Jesau; Einsatz während des Westfeldzug unter Luftflotte 3; Auflösung im Juli 1940 und Umgliederung der Gruppen in das StG 3 und KG 76.
Zweite Phase (1940-1941): Neuaufstellung am 22.12.1940 in Nantes als spezialisierter See-Kampfverband; Stab gebildet aus Stab/KG 40, I. Gruppe aus der Kampfgruppe 126.
Ausbildungsbasis: Unterhaltung einer Ergänzungsstaffel in Lüneburg zur gezielten Schulung von fliegendem Personal für den technisch anspruchsvollen Einsatz über See.
Ende 1941: Erneute Umgliederung im Dezember 1941; Teile des Geschwaders wurden zur Auffrischung anderer Kampfverbände an der Ostfront und im Mittelmeer herangezogen.
Relevanz für die U-Boot-Waffe (Zweite Aufstellung)
Taktische Symbiose: Enge Verzahnung mit dem B.d.U. durch die personelle Verflechtung mit dem KG 40; Koordination von Luftangriffen auf durch U-Boote gemeldete Geleitzüge.
Geleitzugbekämpfung: Durchführung massierter Angriffe auf alliierte Handelsschiffe zur Entlastung der U-Boote; Einsatz von Spezialbewaffnung zur Blockade der britischen Zuwege.
Fernaufklärung: Unterstützung der operativen Führung der U-Boot-Waffe durch Aufklärungsergebnisse aus dem Westraum und der Biskaya während der Stationierung in Nantes.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RL 10 / 530 Kriegstagebuch (KTB) der I./KG 28: Belegt die personelle und materielle Kontinuität zur vormaligen Kampfgruppe 126.
BArch RL 10 / 529 Akten des Geschwaderstabes KG 28: Dokumentiert die Zusammenarbeit mit dem Stab des KG 40 und der Seekriegsleitung (1940–1941).
BArch RM 7 / 2336 Seekriegsleitung (Skl): Operationsakten zur Zuweisung und zum taktischen Einsatz von Luftwaffenverbänden im Rahmen des Atlantikkrieges.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band 2, Abschnitt Seeflieger: Das Zusammenwirken von Luftwaffe und U-Boot-Waffe im Westen).
Dierich, Wolfgang „Die Verbände der Luftwaffe 1935–1945“ (Systematische Darstellung der Aufstellungsphasen und der Marine-Komponenten des KG 28).
Tessin, Georg „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Band 14, zur Gliederung der fliegenden Verbände im Bereich der Luftflotte 3).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132