Aktionen

17. Vorpostenflottille: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

K
 
(3 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:80%;align:center"
+
{| style="background-color:#FFFFE0;border-color:black;border-width:3px;border-style:double;width:100%;align:center"
|-
 
| style="width:2%" |
 
 
|-
 
|-
 
| || colspan="3" |  
 
| || colspan="3" |  
  
Aufgestellt im Juni 1940 mit deutschen Walfangbooten für den Einsatz in der Ostsee.
+
{| class="wikitable" style="width:100%; table-layout:fixed;"
 
+
|-
'''Operationen'''
+
| style="width:25%" |
 
+
| style="width:75%" |
1940 - 1945: Ostsee.
+
|-
1942 - 1944: Schwerpunkt: Bewachung der Minenbarren im inneren Finnenbusen.
+
! Verband
 
+
! '''17. Vorpostenflottille'''
'''Boote der Flottille'''
+
|-
 
+
| ||
Vp. 1701, Vp. 1702, Vp. 1703, Vp. 1704, Vp. 1705, Vp. 1706, Vp. 1717, Vp. 1708, Vp. 1709, Vp. 1710, Vp. 1715, Vp. 1716,
+
|-
 
+
| ||
Vp. 1717, Vp. 1718.
+
|-
 +
| colspan="2" | Die 17. Vorpostenflottille wurde im Juni 1940 speziell für den Sicherungsdienst in der Ostsee aufgestellt. Eine Besonderheit des Verbandes war die Erstausstattung mit umgerüsteten deutschen Walfangbooten, die aufgrund ihrer Hochseetüchtigkeit und robusten Bauweise ideal für den Wachdienst in den schwierigen Gewässern der nördlichen Ostsee geeignet waren. Die Flottille operierte während des gesamten Krieges im Ostseeraum, wobei der Schwerpunkt auf der Überwachung strategischer Minensperren und dem Schutz der Seewege gegen sowjetische Seestreitkräfte lag.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="2" | Entstehung, Funktion und Ende
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| Aufstellung: || colspan="2" | Juni 1940; Ausrüstung primär mit ehem. Walfangbooten der deutschen Walfangflotten.
 +
|-
 +
| Standorte: || colspan="2" | Einsatzstützpunkte in der mittleren und östlichen Ostsee sowie in den finnischen Schärengewässern.
 +
|-
 +
| Aufgabe: || colspan="2" | Bewachung von Minensperren; Geleitschutz; U-Jagd; Sicherung der minenfreien Zwangswege.
 +
|-
 +
| Ende 1945: || colspan="2" | Auflösung der Flottille nach der Gesamtkapitulation im Mai 1945; Überführung der Boote in den Minenräumdienst.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="2" | Operativer Werdegang & Operationen
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| 1940 – 1945: || colspan="2" | Kontinuierlicher Sicherungs- und Vorpostendienst im gesamten Ostseeraum.
 +
|-
 +
| 1942 – 1944: || colspan="2" | Schwerpunktmäßiger Einsatz im Finnenbusen zur Bewachung und Verteidigung der großen Minensperren gegen sowjetische Durchbruchsversuche.
 +
|-
 +
| Rückzug 1945: || colspan="2" | Beteiligung an der Sicherung der Evakuierungstransporte aus den Ostgebieten (Unternehmen Hannibal).
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="2" | Relevanz für die U-Boot-Waffe
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| Übungsschutz: || colspan="2" | Sicherung der U-Boot-Übungsgebiete in der Ostsee gegen das Eindringen gegnerischer Überwasserkräfte und U-Boote.
 +
|-
 +
| Sperrwache: || colspan="2" | Die Bewachung der Minenlinien im Finnenbusen ermöglichte den ungestörten Einsatz der in der Ostsee verbliebenen Ausbildungseinheiten.
 +
|-
 +
| Geleitsicherung: || colspan="2" | Schutz der Überführungsfahrten von U-Boot-Neubauten zwischen den Danziger und Kieler Werftanlagen.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="2" | Quellenverweise - [https://invenio.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| BArch RM 62 || colspan="2" | Vorpostenflottillen: Kriegstagebücher, Schiffslisten und Einsatzberichte der 17. Vp.-Flottille.
 +
|-
 +
| BArch RM 51 || colspan="2" | Befehlshaber der Sicherung der Ostsee: Unterlagen zur operativen Zuweisung der Flottille im Finnenbusen.
 +
|-
 +
| BArch PERS 6 || colspan="2" | Personalakten: Nachweise über die Dienstzeit von Besatzungsangehörigen auf den Walfangbooten der Flottille.
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
! colspan="2" | Literaturverweise
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| Lohmann / Hildebrand || colspan="2" | „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band I, Kapitel Sicherungsstreitkräfte: Ostsee).
 +
|-
 +
| Gröner, Erich || colspan="2" | „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 8: Vorpostenboote, Hilfsschiffe, Walfänger).
 +
|-
 +
| Wegner, Günter || colspan="2" | „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Flottillenchefs).
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| style="text-align:center" colspan="3" |  Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
 +
|-
 +
! colspan="3" |
 +
|-
 +
| ||
 +
|-
 +
| style="text-align:center" colspan="3" |  [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
 
|-
 
|-
 +
|}
 
|}
 
|}

Aktuelle Version vom 7. März 2026, 13:41 Uhr

Verband 17. Vorpostenflottille
Die 17. Vorpostenflottille wurde im Juni 1940 speziell für den Sicherungsdienst in der Ostsee aufgestellt. Eine Besonderheit des Verbandes war die Erstausstattung mit umgerüsteten deutschen Walfangbooten, die aufgrund ihrer Hochseetüchtigkeit und robusten Bauweise ideal für den Wachdienst in den schwierigen Gewässern der nördlichen Ostsee geeignet waren. Die Flottille operierte während des gesamten Krieges im Ostseeraum, wobei der Schwerpunkt auf der Überwachung strategischer Minensperren und dem Schutz der Seewege gegen sowjetische Seestreitkräfte lag.
Entstehung, Funktion und Ende
Aufstellung: Juni 1940; Ausrüstung primär mit ehem. Walfangbooten der deutschen Walfangflotten.
Standorte: Einsatzstützpunkte in der mittleren und östlichen Ostsee sowie in den finnischen Schärengewässern.
Aufgabe: Bewachung von Minensperren; Geleitschutz; U-Jagd; Sicherung der minenfreien Zwangswege.
Ende 1945: Auflösung der Flottille nach der Gesamtkapitulation im Mai 1945; Überführung der Boote in den Minenräumdienst.
Operativer Werdegang & Operationen
1940 – 1945: Kontinuierlicher Sicherungs- und Vorpostendienst im gesamten Ostseeraum.
1942 – 1944: Schwerpunktmäßiger Einsatz im Finnenbusen zur Bewachung und Verteidigung der großen Minensperren gegen sowjetische Durchbruchsversuche.
Rückzug 1945: Beteiligung an der Sicherung der Evakuierungstransporte aus den Ostgebieten (Unternehmen Hannibal).
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Übungsschutz: Sicherung der U-Boot-Übungsgebiete in der Ostsee gegen das Eindringen gegnerischer Überwasserkräfte und U-Boote.
Sperrwache: Die Bewachung der Minenlinien im Finnenbusen ermöglichte den ungestörten Einsatz der in der Ostsee verbliebenen Ausbildungseinheiten.
Geleitsicherung: Schutz der Überführungsfahrten von U-Boot-Neubauten zwischen den Danziger und Kieler Werftanlagen.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 62 Vorpostenflottillen: Kriegstagebücher, Schiffslisten und Einsatzberichte der 17. Vp.-Flottille.
BArch RM 51 Befehlshaber der Sicherung der Ostsee: Unterlagen zur operativen Zuweisung der Flottille im Finnenbusen.
BArch PERS 6 Personalakten: Nachweise über die Dienstzeit von Besatzungsangehörigen auf den Walfangbooten der Flottille.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band I, Kapitel Sicherungsstreitkräfte: Ostsee).
Gröner, Erich „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 8: Vorpostenboote, Hilfsschiffe, Walfänger).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Flottillenchefs).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132