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26. Minensuchflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Flottille wurde am 01.01.1943 mit den Besatzungen der 16. Minensuchflottille aufgestellt. Ihre Aufgabe bestand im Sicherungs- und Geleitdienst an der französischen Atlantikküste. Sie unterstand der 4. Sicherungs-Division und wurde im August 1944 aufgelöst.
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1943 - 1944: Sicherungs- und Geleitdienst an der französischen Atlantikküste.
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! Verband
'''Boote der Flottille'''
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! '''26. Minensuchflottille'''
 
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M 404, M 424, M 434, M 444, M 454, M 476, M 486 und M 495.
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| Gröner, Erich || colspan="2" | „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 2: Minensuchboote).
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| style="text-align:center" colspan="3" |  [mailto:ubootarchivwiki@gmail.com ubootarchivwiki@gmail.com] - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
 
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Aktuelle Version vom 7. März 2026, 15:21 Uhr

Verband 26. Minensuchflottille
Die 26. Minensuchflottille wurde am 01.01.1943 unter Verwendung der erfahrenen Besatzungen der 16. Minensuchflottille aufgestellt. Ihr Einsatzgebiet lag an der strategisch wichtigen französischen Atlantikküste, wo sie primär für den Sicherungs- und Geleitdienst verantwortlich war. Die Flottille unterstand operativ der 4. Sicherungs-Division. Nach den schweren Rückzugskämpfen im Westen und dem Verlust der Stützpunkte in Frankreich wurde der Verband im August 1944 offiziell aufgelöst.
Entstehung, Funktion und Ende
Aufstellung: 01.01.1943; Übernahme des Personalstamms der 16. Minensuchflottille.
Unterstellung: 4. Sicherungs-Division (Bereich Marinebefehlshaber West).
Aufgabe: Minensuchen und Räumen von Seewegen; Geleitschutz für Küstentransporte; Sicherung der Atlantikhäfen gegen See- und Luftangriffe.
Ende 1944: Auflösung im August 1944 im Zuge der Räumung der französischen Atlantikküste durch die Wehrmacht.
Operativer Werdegang & Operationen
1943 – 1944: Kontinuierlicher Sicherungs- und Geleitdienst an der französischen Atlantikküste (Biskaya/Bretagne).
Abwehrdienst: Beteiligung an der Freihaltung der Fahrwasser von alliierten Magnet- und Akustikminen zur Sicherung des Nachschubs.
Invasion 1944: Einsatz bei der Evakuierung kleinerer Stützpunkte und Sicherung von Rückzugsbewegungen entlang der Küste unter starkem alliiertem Druck.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Stützpunkthilfe: Sicherung der An- und Abläufe für die U-Boot-Stützpunkte im Westraum (z. B. Lorient, St. Nazaire).
Wegesicherung: Räumen von britischen Luftminensperren in den U-Boot-Auslaufwegen der Biskaya zur Vermeidung von Totalverlusten in Küstennähe.
Schutz: Durchführung von aktiver U-Jagd-Sicherung und Flakschutz für ein- und auslaufende Front-U-Boote während der gefährdeten Überwasserpassage.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 61 Minensuchflottillen: Kriegstagebücher, Einsatzberichte und Verlustakten der 26. M-Flottille.
BArch RM 35-III Marinebefehlshaber West: Unterlagen zur operativen Einbindung der Sicherungskräfte an der französischen Küste.
BArch PERS 6 Personalakten: Nachweise über die Dienstzeit von Offizieren und Mannschaften in der 26. Minensuchflottille.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band I, Kapitel Sicherungsstreitkräfte: Frankreich).
Gröner, Erich „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 2: Minensuchboote).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Flottillenchefs).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132