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6. Schiffsstammabteilung: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Die 6. Schiffsstammabteilung wurde im April 1937 als Friedenstruppenteil in Wilhelmshaven aufgestellt. Sie diente der militärischen Grundausbildung und personellen Erfassung für den Borddienst. Nach einer ersten Verlegung nach Gotenhafen im Juni 1940 und der dortigen Umbenennung in 16. Schiffsstammabteilung, erfolgte am 01.10.1940 die Neuaufstellung in Wilhelmshaven. Im weiteren Kriegsverlauf verlegte die Abteilung nach Steenwijk (Holland). Gegen Kriegsende, im März 1945, wurde der Verband im Rahmen der Aufstellung von Marine-Infanterie-Einheiten zum Marine-Schützen-Regiment 161 umgegliedert.
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Aktuelle Version vom 6. März 2026, 12:44 Uhr

Verband 6. Schiffsstammabteilung
Die 6. Schiffsstammabteilung wurde im April 1937 als Friedenstruppenteil in Wilhelmshaven aufgestellt. Sie diente der militärischen Grundausbildung und personellen Erfassung für den Borddienst. Nach einer ersten Verlegung nach Gotenhafen im Juni 1940 und der dortigen Umbenennung in 16. Schiffsstammabteilung, erfolgte am 01.10.1940 die Neuaufstellung in Wilhelmshaven. Im weiteren Kriegsverlauf verlegte die Abteilung nach Steenwijk (Holland). Gegen Kriegsende, im März 1945, wurde der Verband im Rahmen der Aufstellung von Marine-Infanterie-Einheiten zum Marine-Schützen-Regiment 161 umgegliedert.
Entstehung, Funktion und Ende
Aufstellung: Erstaufstellung April 1937 (Wilhelmshaven); Neuaufstellung 01.10.1940 (Wilhelmshaven).
Unterstellung: 2. Admiral der Nordsee; später 5. Schiffsstammregiment.
Standorte: Wilhelmshaven; ab April 1941 Steenwijk (Niederlande).
Ende 1945: Umgliederung im März 1945 zum Marine-Schützen-Regiment 161 für den Erdkampfeinsatz.
Spezifische Merkmale
Ausbildung: Vermittlung der soldatischen Grundausbildung sowie Fachschulung für das künftige Bordpersonal der Flotte.
Umbenennung: Die ursprüngliche Abteilung von 1937 ging im Juni 1940 personell in der 16. Schiffsstammabteilung in Gotenhafen auf.
Erdkampf: Die Umwandlung in ein Schützen-Regiment 1945 dokumentiert den Einsatz des Marinepersonals in der Endphase des Krieges an der Landfront.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Personalstamm: Die 6. Schiffsstammabteilung bildete einen Teil des personellen Nachwuchses aus, der nach der Grundausbildung zur U-Boot-Waffe kommandiert wurde.
Infrastruktur: Der Standort Wilhelmshaven war zentraler Knotenpunkt für die Zuweisung von Rekruten an die dort ansässigen U-Boot-Flottillen (z.B. 2. U-Flottille).
Kaderprägung: Sicherstellung der militärischen Disziplin und Grundordnung als Voraussetzung für die spätere Spezialisierung in den U-Boot-Lehrdivisionen.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121 Marinelehrgänge und Schulen: Akten über die Aufstellung und Standorte der Schiffsstammabteilungen.
BArch RM 8 Oberkommando der Kriegsmarine: Unterlagen zur Umgliederung in Marine-Schützen-Regimenter 1945.
BArch PERS 6 Personalakten: Nachweise über die Dienstzeit von Stamm- und Lehrpersonal in Wilhelmshaven und Steenwijk.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel Ausbildungswesen: Schiffsstammabteilungen).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Abteilungskommandeure).
Tessin, Georg „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Gliederung der Marine-Infanterie-Einheiten 1945).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132