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Marine-Artillerieabteilung 504: Unterschied zwischen den Versionen

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| || colspan="3" | Die '''Marine-Artillerieabteilung 504''' entstand aus der Marine-Artillerieabteilung 303 die im März 1940 aufgestellt und im Juni 1940 in Marine-Artilleriebteilung Bergen umbenannt wurde. Sie unterstand dem Kommandanten der Seeverteidigung von Bergen und wurde im Juli 1940 in Marine-Artillerieabteilung 504 umbenannt. Sie war in acht Batterien gegliedert. 1942 fungierte die Abteilung auch als >>Artillerie-Kommandeur Bergen<<.
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Aktuelle Version vom 6. März 2026, 16:02 Uhr

Verband Marine-Artillerieabteilung 504
Die Marine-Artillerieabteilung 504 ging im Juli 1940 aus der im März 1940 aufgestellten M.A.A. 303 (zwischenzeitlich M.A.A. Bergen) hervor. Sie unterstand dem Kommandanten der Seeverteidigung von Bergen und war für den artilleristischen Schutz des strategisch wichtigen norwegischen Hafens Bergen verantwortlich. Die in acht Batterien gegliederte Abteilung fungierte ab 1942 zudem als „Artillerie-Kommandeur Bergen“. Sie sicherte die Hafeneinfahrten und die angrenzenden Fjordabschnitte gegen alliierte Überwasser- und Luftangriffe.
Entstehung, Funktion und Ende
Aufstellung: März 1940 als M.A.A. 303; Juni 1940 M.A.A. Bergen; ab Juli 1940 endgültige Bezeichnung M.A.A. 504.
Unterstellung: Kommandant der Seeverteidigung Bergen; ab 1942 operative Rolle als Artillerie-Kommandeur Bergen.
Gliederung: Bestehend aus insgesamt acht Batterien, die über das Stadtgebiet und die strategischen Fjordzugänge verteilt waren.
Ende 1945: Mit der Gesamtkapitulation im Mai 1945 wurde die Abteilung aufgelöst und die Stellungen entwaffnet.
Spezifische Merkmale
Batteriestandorte: Betrieb bedeutender Batterien wie Kvarven und Sandviken zum Schutz der inneren und äußeren Fjordzugänge.
Kommandoebene: In der Funktion als Artillerie-Kommandeur koordinierte der Abteilungschef sämtliche Artillerie- und Flakkräfte im Verteidigungsbereich Bergen.
Kampfhandlungen: Regelmäßige Abwehrgefechte gegen alliierte Bomberverbände und Sicherung der Küste gegen britische Schnellbootvorstöße.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Stützpunktschutz: Unmittelbare Verteidigung des U-Boot-Stützpunktes Bergen (Bunker "Bruno") und der dort stationierten 11. U-Flottille.
Geleitsicherung: Schutz der U-Boot-Ansteuerungswege und der im Bereich Bergen wartenden Versorger gegen See- und Luftangriffe.
Instandhaltung: Sicherung der Werftliegezeiten der U-Boote durch eine lückenlose Luft- und Seeüberwachung im Bereich des Hafens.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 45-I Marine-Artillerieabteilungen: Kriegstagebücher, Schussberichte und personelle Gliederung der Abteilung 504.
BArch RM 35-II Kommandant der Seeverteidigung Bergen: Akten zur operativen Einbindung der M.A.A. 504 in die Festungsplanung.
BArch PERS 6 Personalakten: Nachweise über die Dienstzeit von Offizieren und Mannschaften am Standort Bergen zwischen 1940 und 1945.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel Marineartillerie: Norwegen).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Abteilungskommandeure).
Fjeld, Odd T. „Kystartilleriet i Norge under annen verdenskrig“ (Details zu den Batteriestellungen im Raum Bergen).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132