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Befehlshaber der Kreuzer: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Der Posten des Befehlshabers der Kreuzer entstand am 01.08.1940 durch die Umbenennung des Befehlshabers der Aufklärungsstreitkräfte (B.d.A.) Dabei wurden die Panzerschiffe, jetzt schwere Kreuzer genannt, unterstellt. Außerdem wurde der B.d.K. Gerichtsherr der Schlachtschiffe. Der Führer der Torpedoboote und der Füherer der Zerstörer wurden direkt dem Flottenkommando unterstellt und schieden somit aus dem Befehlsbereich des B.d.K. aus. Die Dienststelle wurde im Oktober 1941 aufgelöst.
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| colspan="2" | Die Dienststelle des Befehlshabers der Kreuzer entstand im Oktober 1941 durch Umbenennung des Befehlshabers der Aufklärungsstreitkräfte (B.d.A.). Der B.d.K. unterstand unmittelbar dem Flottenkommando und war truppendienstlich für alle Leichten und Schweren Kreuzer der Kriegsmarine verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehörten die Sicherstellung der personellen und materiellen Einsatzbereitschaft der Schiffe, die Überwachung der Ausbildung sowie die taktische Führung bei spezifischen Unternehmungen. Im Zuge der Umgliederung der Flotte 1944 wurde die Dienststelle aufgelöst und die Aufgaben dem Befehlshaber der Kampfgruppe übertragen.
 
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| colspan="3" | Neu gebildet am 03.06.1942 durch die Umbenennung des Befehlshabers der Schlachtschiffe (B.d.S). Im Februar 1943 in Befehlshaber der Kampfgruppe (B.d.K.) umbenannt.
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| Aufstellung: || colspan="2" | Oktober 1941 (hervorgegangen aus dem B.d.A.); Sitz des Stabes meist in Kiel oder Swinemünde.
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| Unterstellung: || colspan="2" | Unmittelbar dem Flottenkommando unterstellt; enge Abstimmung mit den Marinestationen der Nord- und Ostsee.
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| Dienststellung: || colspan="2" | Besetzt durch Admirale wie Vizeadmiral Schmundt (1941–1942) und Vizeadmiral Meisel (1942–1943).
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| Ende 1944: || colspan="2" | Auflösung im Rahmen der Konzentration der Überwasserstreitkräfte; Übergang der Kompetenzen auf den "Vizeadmiral der Kampfgruppe".
 
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| colspan="3" | Lexikon der Wehrmacht [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/BefehlshaberMarine/BdK-R.htm | → Befehlshaber der Kreuzer]
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| Operationen: || colspan="2" | Koordination von Flottenvorstößen in der Ostsee und im Nordmeer sowie Sicherung der Minenunternehmungen im Westraum.
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| Umgliederung: || colspan="2" | 1941 unterstanden dem B.d.K. auch zeitweise die Zerstörer- und Torpedobootsverbände, bevor diese eigene Führungsstäbe erhielten.
 
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| Flankenschutz: || colspan="2" | Die Kreuzerverbände sicherten durch Präsenz in der Nordsee die Transitwege für aus- und einlaufende U-Boote gegen britische Kreuzerpatrouillen.
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| Ausbildung: || colspan="2" | Synergien bei der artilleristischen und nachrichtentechnischen Schulung des Offiziersnachwuchses auf den dem B.d.K. unterstellten Einheiten.
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| Nordmeer: || colspan="2" | Gemeinsame Planung von Operationen gegen Eismeergeleitzüge, wobei Kreuzer als Fernsicherung für die operierenden U-Boot-Gruppen dienten.
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Aktuelle Version vom 7. März 2026, 15:57 Uhr

Dienststelle Befehlshaber der Kreuzer
Die Dienststelle des Befehlshabers der Kreuzer entstand im Oktober 1941 durch Umbenennung des Befehlshabers der Aufklärungsstreitkräfte (B.d.A.). Der B.d.K. unterstand unmittelbar dem Flottenkommando und war truppendienstlich für alle Leichten und Schweren Kreuzer der Kriegsmarine verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehörten die Sicherstellung der personellen und materiellen Einsatzbereitschaft der Schiffe, die Überwachung der Ausbildung sowie die taktische Führung bei spezifischen Unternehmungen. Im Zuge der Umgliederung der Flotte 1944 wurde die Dienststelle aufgelöst und die Aufgaben dem Befehlshaber der Kampfgruppe übertragen.
Entstehung, Funktion und operative Führung
Aufstellung: Oktober 1941 (hervorgegangen aus dem B.d.A.); Sitz des Stabes meist in Kiel oder Swinemünde.
Unterstellung: Unmittelbar dem Flottenkommando unterstellt; enge Abstimmung mit den Marinestationen der Nord- und Ostsee.
Dienststellung: Besetzt durch Admirale wie Vizeadmiral Schmundt (1941–1942) und Vizeadmiral Meisel (1942–1943).
Ende 1944: Auflösung im Rahmen der Konzentration der Überwasserstreitkräfte; Übergang der Kompetenzen auf den "Vizeadmiral der Kampfgruppe".
Spezifische Merkmale
Ausbildung: Zentrale Verantwortung für die Ausbildung der Seekadetten auf den Schulkreuzern (z. B. Emden, Köln).
Operationen: Koordination von Flottenvorstößen in der Ostsee und im Nordmeer sowie Sicherung der Minenunternehmungen im Westraum.
Umgliederung: 1941 unterstanden dem B.d.K. auch zeitweise die Zerstörer- und Torpedobootsverbände, bevor diese eigene Führungsstäbe erhielten.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Flankenschutz: Die Kreuzerverbände sicherten durch Präsenz in der Nordsee die Transitwege für aus- und einlaufende U-Boote gegen britische Kreuzerpatrouillen.
Ausbildung: Synergien bei der artilleristischen und nachrichtentechnischen Schulung des Offiziersnachwuchses auf den dem B.d.K. unterstellten Einheiten.
Nordmeer: Gemeinsame Planung von Operationen gegen Eismeergeleitzüge, wobei Kreuzer als Fernsicherung für die operierenden U-Boot-Gruppen dienten.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 51 Befehlshaber der Kreuzer: Kriegstagebücher, personelle Gliederung und Berichte über die Einsatzbereitschaft.
BArch RM 7 Seekriegsleitung: Akten über die strategische Verwendung der Kreuzer und die Befehlsstruktur innerhalb der Flotte.
BArch PERS 6 Personalakten: Nachweise über die Dienstzeit von Admiralen und Stabsoffizieren im Bereich des B.d.K.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band I, Kapitel Führung der Flotte: B.d.K.).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Befehlshaber).
Koop / Schmolke „Die Leichten Kreuzer der Königsberg-Klasse“ (Details zur Unterstellung unter den B.d.K.).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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