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Marine-Artillerieabteilung 204: Unterschied zwischen den Versionen

Aus U-Boot-Archiv Wiki

 
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| colspan="3" | Die Marine-Artillerieabteilung 204 (M.A.A. 204) war ein bedeutender Landverband der Kriegsmarine an der besetzten Küste Flanderns. Aufgestellt im Juli 1940, sicherte sie den strategisch wichtigen Raum um den Hafen Ostende. Für die U-Boot-Waffe war die Abteilung zentral, da ihre schweren Batterien (z. B. „Tirpitz“ oder „Hindenburg“) die Seewege im Ärmelkanal abdeckten und feindliche Überwasserstreitkräfte auf Distanz hielten. Damit schuf sie die artilleristische Voraussetzung für sichere Kanalpassagen und den Schutz von Nothäfen, die von U-Booten und deren Sicherungsfahrzeugen angelaufen wurden.
 
| colspan="3" | Die Marine-Artillerieabteilung 204 (M.A.A. 204) war ein bedeutender Landverband der Kriegsmarine an der besetzten Küste Flanderns. Aufgestellt im Juli 1940, sicherte sie den strategisch wichtigen Raum um den Hafen Ostende. Für die U-Boot-Waffe war die Abteilung zentral, da ihre schweren Batterien (z. B. „Tirpitz“ oder „Hindenburg“) die Seewege im Ärmelkanal abdeckten und feindliche Überwasserstreitkräfte auf Distanz hielten. Damit schuf sie die artilleristische Voraussetzung für sichere Kanalpassagen und den Schutz von Nothäfen, die von U-Booten und deren Sicherungsfahrzeugen angelaufen wurden.
 
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| Einsatzgebiet: || colspan="3" | Sektor Ostende (Belgien); Schutz der Küste vor See- und Luftangriffen durch weit reichende schwere Artilleriestellungen.
 
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| Kanalsicherung: || colspan="3" | Deckung der „Zwangswege“ vor Ostende; Fernhalten alliierter Zerstörerverbände bei der Passage deutscher U-Boote durch den Ärmelkanal.
 
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| Nothafen-Schutz: || colspan="3" | Artilleristische Absicherung des Hafens Ostende, der als logistischer Stützpunkt und Zufluchtsort für Kleinkampfmittel und U-Boote diente.
 
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| Feuertaufe: || colspan="3" | Ausbildung von Offiziersnachwuchs und späteren II. Wachoffiziere (II W.O.) an schweren Geschützen zur Schulung von Ballistik und Feuerdisziplin.
 
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| Tessin, Georg || colspan="3" | „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Band 14, zur systematischen Gliederung der Marine-Artillerie-Abteilungen im Westen).
 
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| Rolf, Rudi || colspan="3" | „Der Atlantikwall: Die Bauten der deutschen Küstenbefestigungen“ (Details zur Bewaffnung und den Stellungen im Raum Ostende).
 
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Aktuelle Version vom 4. März 2026, 16:21 Uhr

Verband Marine-Artillerieabteilung 204
Die Marine-Artillerieabteilung 204 (M.A.A. 204) war ein bedeutender Landverband der Kriegsmarine an der besetzten Küste Flanderns. Aufgestellt im Juli 1940, sicherte sie den strategisch wichtigen Raum um den Hafen Ostende. Für die U-Boot-Waffe war die Abteilung zentral, da ihre schweren Batterien (z. B. „Tirpitz“ oder „Hindenburg“) die Seewege im Ärmelkanal abdeckten und feindliche Überwasserstreitkräfte auf Distanz hielten. Damit schuf sie die artilleristische Voraussetzung für sichere Kanalpassagen und den Schutz von Nothäfen, die von U-Booten und deren Sicherungsfahrzeugen angelaufen wurden.
Historischer Kontext & Einsatz
Aufstellung: Formierung im Juli 1940 unmittelbar nach dem Westfeldzug zur dauerhaften Sicherung der flandrischen Küstenlinie.
Einsatzgebiet: Sektor Ostende (Belgien); Schutz der Küste vor See- und Luftangriffen durch weit reichende schwere Artilleriestellungen.
Unterstellung: Taktische Führung durch den Seekommandanten Flandern; administrativ dem Bereich des Admirals Kanalküste zugeordnet.
Ende 1944: Auflösung im September 1944 nach dem Rückzug aus Belgien; Einsatz des Personals im Erdkampf oder Rückzug in die „Kanalfestungen“.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Kanalsicherung: Deckung der „Zwangswege“ vor Ostende; Fernhalten alliierter Zerstörerverbände bei der Passage deutscher U-Boote durch den Ärmelkanal.
Nothafen-Schutz: Artilleristische Absicherung des Hafens Ostende, der als logistischer Stützpunkt und Zufluchtsort für Kleinkampfmittel und U-Boote diente.
Feuertaufe: Ausbildung von Offiziersnachwuchs und späteren II. Wachoffiziere (II W.O.) an schweren Geschützen zur Schulung von Ballistik und Feuerdisziplin.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121 / 468 Marine-Artillerie-Abteilungen West: Dokumentiert die Aufstellung, Gliederung und Bewaffnung der M.A.A. 204 am Standort Ostende.
BArch RM 45-V / 12 Seekommandant Flandern: Beinhaltet die operativen Einsatzberichte und Kriegstagebücher (KTB) der Batterien im Sektor Belgien.
BArch PERS 6 Personalakten: Invenio-Nachweis für Offiziere, die als Batteriechefs in Ostende dienten und später in die U-Boot-Waffe wechselten.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band 2, Abschnitt Landdienststellen: Marine-Artillerie in den besetzten Gebieten).
Tessin, Georg „Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht“ (Band 14, zur systematischen Gliederung der Marine-Artillerie-Abteilungen im Westen).
Rolf, Rudi „Der Atlantikwall: Die Bauten der deutschen Küstenbefestigungen“ (Details zur Bewaffnung und den Stellungen im Raum Ostende).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132