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U-Stamm 3: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Der U-Stamm 3 (Unterseeboot-Stammkompanie 3) war eine administrative und personelle Auffangeinheit der U-Boot-Waffe, die primär für die Verwaltung und Betreuung von Besatzungsteilen während der Bau- und Erprobungsphase neuer Boote zuständig war. Er fungierte als personelles Depot für Soldaten, die für künftige Baubelehrungen vorgesehen waren oder deren Boote sich in langwierigen Werftliegezeiten befanden. Organisatorisch einer Unterseeboots-Lehrdivision (U.L.D.) oder dem 2. Admiral der Unterseeboote (2. A.d.U.) unterstellt, sicherte der U-Stamm 3 die Verfügbarkeit von Fachpersonal für die Indienststellung neuer Einheiten an den großen Werftstandorten in Hamburg oder im Ostseeraum.
| colspan="3" | Der U-Stamm 3 war eine administrative und personelle Auffangeinheit der U-Boot-Waffe, die primär für die Verwaltung und Betreuung von Besatzungsteilen während der Bau- und Erprobungsphase neuer Boote zuständig war. Er fungierte als personelles Depot für Soldaten, die für künftige Baubelehrungen vorgesehen waren oder deren Boote sich in langwierigen Werftliegezeiten befanden. Organisatorisch einer Unterseeboots-Lehrdivision (U.L.D.) oder dem 2. Admiral der Unterseeboote (2. A.d.U.) unterstellt, sicherte der U-Stamm 3 die Verfügbarkeit von Fachpersonal für die Indienststellung neuer Einheiten an den großen Werftstandorten in Hamburg oder im Ostseeraum.
 
 
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| Aufgabe: || colspan="3" | Sammeln und Verwalten von Personal für neu in Dienst zu stellende U-Boote; Sicherstellung der administrativen Betreuung während der Wartezeit auf die Baubelehrung.
 
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| Standorte: || colspan="3" | Räumliche Nähe zu den Werftzentren Hamburg, Kiel oder Danzig; strategische Positionierung zur schnellen Zuweisung von Crews zu den Neubauwerften.
 
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| Struktur: || colspan="3" | Unterstellung unter die 2. Admiral der Unterseeboote (2. A.d.U.) als zuständige Instanz für die personelle Ergänzung und den Ersatz der U-Boot-Waffe.
 
| Struktur: || colspan="3" | Unterstellung unter die 2. Admiral der Unterseeboote (2. A.d.U.) als zuständige Instanz für die personelle Ergänzung und den Ersatz der U-Boot-Waffe.
 
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| Wartezeit: || colspan="3" | Überbrückung der Zeitspanne zwischen dem Abschluss der fachspezifischen Ausbildung an den Marineschulen und der offiziellen Übernahme des Zielbootes.
 
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| Baubelehrung: || colspan="3" | Häufiger Eintrag in Stammrollen, wenn Soldaten von der 1. U.L.D. kamen, ihr Boot (z.B. Typ XXI) aber noch nicht offiziell in Dienst gestellt war.
 
| Baubelehrung: || colspan="3" | Häufiger Eintrag in Stammrollen, wenn Soldaten von der 1. U.L.D. kamen, ihr Boot (z.B. Typ XXI) aber noch nicht offiziell in Dienst gestellt war.
 
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| Auffangbecken: || colspan="3" | Zuweisung von Personal „z.V.“ (zur Verfügung) nach Bootsverlusten oder schweren Bombenschäden am Boot, bis eine neue Verwendung auf einem Frontboot feststand.
 
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| Biografischer Marker: || colspan="3" | Der Vermerk „U-Stamm 3“ markiert in Personalakten fast immer eine Übergangsphase zwischen der Ausbildung und dem ersten aktiven Fronteinsatz eines Soldaten.
 
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! colspan="3" | Quellenverweise - [https://www.bundesarchiv.de | Invenio Online-Recherche]
 
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| BArch RM 121 || colspan="3" | U-Boots-Lehrdivisionen: Dokumentiert die organisatorische Einbindung der U-Stamm-Kompanien in das Ausbildungssystem der Kriegsmarine.
 
| BArch RM 121 || colspan="3" | U-Boots-Lehrdivisionen: Dokumentiert die organisatorische Einbindung der U-Stamm-Kompanien in das Ausbildungssystem der Kriegsmarine.
 
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| BArch RM 87 || colspan="3" | Befehlshaber der Unterseeboote: Akten des 2. A.d.U. zur personellen Planung, Ergänzung und Verteilung der Besatzungen auf die U-Stämme.
 
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Invenio-Nachweis für individuelle Dienstlaufbahnen mit den charakteristischen Übergangszeiten im U-Stamm 3 vor der Frontreife.
 
| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten: Invenio-Nachweis für individuelle Dienstlaufbahnen mit den charakteristischen Übergangszeiten im U-Stamm 3 vor der Frontreife.
 
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| Lohmann / Hildebrand || colspan="3" | „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band 2, Abschnitt Personalwesen: Organisation der Ersatz- und Stammabteilungen der U-Boot-Waffe).
 
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| Busch / Röll || colspan="3" | „Der U-Boot-Krieg 1939–1945“ (Band 2: Der U-Boot-Bau; Kontext zur personellen Bereitstellung der Besatzungen für die Neubauprogramme).
 
| Busch / Röll || colspan="3" | „Der U-Boot-Krieg 1939–1945“ (Band 2: Der U-Boot-Bau; Kontext zur personellen Bereitstellung der Besatzungen für die Neubauprogramme).
 
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Aktuelle Version vom 4. März 2026, 17:14 Uhr

Verband U-Stamm 3
Der U-Stamm 3 (Unterseeboot-Stammkompanie 3) war eine administrative und personelle Auffangeinheit der U-Boot-Waffe, die primär für die Verwaltung und Betreuung von Besatzungsteilen während der Bau- und Erprobungsphase neuer Boote zuständig war. Er fungierte als personelles Depot für Soldaten, die für künftige Baubelehrungen vorgesehen waren oder deren Boote sich in langwierigen Werftliegezeiten befanden. Organisatorisch einer Unterseeboots-Lehrdivision (U.L.D.) oder dem 2. Admiral der Unterseeboote (2. A.d.U.) unterstellt, sicherte der U-Stamm 3 die Verfügbarkeit von Fachpersonal für die Indienststellung neuer Einheiten an den großen Werftstandorten in Hamburg oder im Ostseeraum.
Historischer Kontext & Funktion
Aufgabe: Sammeln und Verwalten von Personal für neu in Dienst zu stellende U-Boote; Sicherstellung der administrativen Betreuung während der Wartezeit auf die Baubelehrung.
Standorte: Räumliche Nähe zu den Werftzentren Hamburg, Kiel oder Danzig; strategische Positionierung zur schnellen Zuweisung von Crews zu den Neubauwerften.
Struktur: Unterstellung unter die 2. Admiral der Unterseeboote (2. A.d.U.) als zuständige Instanz für die personelle Ergänzung und den Ersatz der U-Boot-Waffe.
Wartezeit: Überbrückung der Zeitspanne zwischen dem Abschluss der fachspezifischen Ausbildung an den Marineschulen und der offiziellen Übernahme des Zielbootes.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Baubelehrung: Häufiger Eintrag in Stammrollen, wenn Soldaten von der 1. U.L.D. kamen, ihr Boot (z.B. Typ XXI) aber noch nicht offiziell in Dienst gestellt war.
Auffangbecken: Zuweisung von Personal „z.V.“ (zur Verfügung) nach Bootsverlusten oder schweren Bombenschäden am Boot, bis eine neue Verwendung auf einem Frontboot feststand.
Biografischer Marker: Der Vermerk „U-Stamm 3“ markiert in Personalakten fast immer eine Übergangsphase zwischen der Ausbildung und dem ersten aktiven Fronteinsatz eines Soldaten.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 121 U-Boots-Lehrdivisionen: Dokumentiert die organisatorische Einbindung der U-Stamm-Kompanien in das Ausbildungssystem der Kriegsmarine.
BArch RM 87 Befehlshaber der Unterseeboote: Akten des 2. A.d.U. zur personellen Planung, Ergänzung und Verteilung der Besatzungen auf die U-Stämme.
BArch PERS 6 Personalakten: Invenio-Nachweis für individuelle Dienstlaufbahnen mit den charakteristischen Übergangszeiten im U-Stamm 3 vor der Frontreife.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band 2, Abschnitt Personalwesen: Organisation der Ersatz- und Stammabteilungen der U-Boot-Waffe).
Busch / Röll „Der U-Boot-Krieg 1939–1945“ (Band 2: Der U-Boot-Bau; Kontext zur personellen Bereitstellung der Besatzungen für die Neubauprogramme).
M.Dv. 32 „Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine“ (Regelungen zur Zuteilung in Stammformationen).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132