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| Verband
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3. Räumbootsflottille
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| Die 3. Räumbootsflottille wurde im Frühjahr 1939 im Bereich der Ostsee aufgestellt. Nach Einsätzen in der Nordsee und am Ärmelkanal wurde der Verband Ende 1941 für den Einsatz im Schwarzen Meer neu formiert. Die Verlegung der Boote erfolgte auf dem Landweg per Lkw sowie über die Donau. Die Flottille operierte bis Sommer 1944 im Raum Krim und Kertsch, bevor sie im August 1944 nach dem Verlust der Stützpunkte aufgelöst wurde. Die verbliebenen Boote wurden in Varna (Bulgarien) selbstversenkt.
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| Entstehung, Funktion und Ende
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| Aufstellung: |
Frühjahr 1939 (Ostsee); Neuaufstellung Ende 1941 für den Einsatzraum Schwarzes Meer.
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| Unterstellung: |
Operativ den jeweiligen Sicherungsdivisionen bzw. dem Admiral Schwarzes Meer unterstellt.
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| Verlegung: |
Einzigartiger logistischer Transport der Boote per Schwerlasttransport über Land und per Einschiffung auf der Donau nach Osten.
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| Ende 1944: |
Auflösung im August 1944; Sprengung der restlichen Boote in Varna am 30.08.1944 zur Vermeidung der Erbeutung.
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| Operationen
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| 1939 – 1941: |
Minensuchdienst Danziger Bucht (Sept. 39); Sicherungsdienst Nordsee; Einsätze vor Holland, Calais und Boulogne.
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| 1942 – 1944: |
Verlegung ins Schwarze Meer; Sicherungseinsätze, Minenlegen und Geleitschutz im Raum Krim, Kertsch und Asowsches Meer.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| 30. U-Flottille: |
Die Räumboote sicherten die An- und Abläufe der im Schwarzen Meer operierenden U-Boote (U 9, U 19, U 24) gegen sowjetische Minen.
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| Geleitschutz: |
Schutz der Küstentransporte, die für die Versorgung der U-Boot-Stützpunkte in Konstanza und Sewastopol lebensnotwendig waren.
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| Minenabwehr: |
Kontinuierliche Räumung der sowjetischen Flankensperren vor der Krim, um Operationsfreiheit für die deutschen U-Boote zu gewährleisten.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 61 |
Räumbootsflottillen: Kriegstagebücher und Akten über die Verlegung und Einsätze der 3. R-Flottille.
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| BArch RM 35-III |
Admiral Schwarzes Meer: Berichte über die operative Einbindung der Räumboote in die Sicherung der Krim-Gewässer.
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Nachweise über die Dienstzeit von Offizieren und Besatzungen während der Einsätze im Osten.
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| Literaturverweise
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| Lohmann / Hildebrand |
„Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band I, Kapitel Sicherungsstreitkräfte: Räumbootsflottillen).
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| Gröner, Erich |
„Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 2: Torpedoboote, Zerstörer, Geleitboote, Räumboote).
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| Wegner, Günter |
„Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Flottillenchefs).
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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