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F 7

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Einheit Flottenbegleiter F 7
Der Flottenbegleiter F 7 gehörte zur ersten Serie von schnellen Geleitbooten der Kriegsmarine, die speziell für den Schutz der Flotte gegen Luft-, Überwasser- und Unterwasserangriffe konstruiert wurden. Er wurde am 15.02.1937 in Dienst gestellt und war Teil der 2. Geleitflottille. F 7 war ein vielseitiges Sicherungsfahrzeug, das aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit von über 28 Knoten sowohl für den Geleitdienst als auch für offensive Sicherungsaufgaben in der Nord- und Ostsee konzipiert war. Im Verlauf des Krieges diente das Boot zudem in der Ausbildung und als Erprobungsträger.
Entstehung, Funktion und Ende
Indienststellung: 15.02.1937; gebaut bei den F. Schichau-Werken in Elbing unter der Baunummer 1340.
Verband: 2. Geleitflottille; später zeitweise der 5. Sicherungsdivision unterstellt.
Aufgabe: Geleitschutz für Großkampfschiffe; U-Boot-Jagd; Minensuchen und Flakschutz; Sicherung der Küstenvorfelder.
Ende 1945: Nach der Kapitulation im Mai 1945 in Wilhelmshaven als Kriegsbeute an die UdSSR übergeben; dort unter dem Namen „Buran“ weitergeführt.
Technische Daten
Vermessung: 712 t (Konstruktionsverdrängung) / 1.028 t (Einsatzverdrängung).
Abmessungen: Länge: 75,9 m / Breite: 8,8 m / Tiefgang: 3,2 m.
Antrieb: 2 Wagner-Hochdruck-Dampfturbinen auf zwei Wellen; Leistung: 14.000 wps.
Geschwindigkeit: Maximal 28,0 Knoten.
Bewaffnung: 2 x 10,5-cm-SK L/45; 4 x 3,7-cm-Flak; 8 x 2,0-cm-Flak; 4 Wasserbombenwerfer.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
U-Jagd: F 7 verfügte über S-Gerät (aktive Sonarortung) und war aktiv an der Erprobung neuer Taktiken zur Bekämpfung gegnerischer U-Boote beteiligt.
Ausbildung: Ab 1941 verstärkter Einsatz als Schulboot für U-Boot-Abwehr-Lehrgänge, um den Schutz der U-Boot-Stützpunkte zu schulen.
Begleitdienst: Sicherung von ein- und auslaufenden U-Booten in der gefährdeten Deutschen Bucht während der ersten Kriegsjahre.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 62 Geleitflottillen: Kriegstagebücher, personelle Besetzungslisten und technische Berichte zum Flottenbegleiter F 7.
BArch RM 7 Seekriegsleitung: Akten über den operativen Einsatz der Flottenbegleiter in der Nordsee-Sicherung.
BArch PERS 6 Personalakten: Nachweise über die Dienstzeit von Besatzungsangehörigen auf F 7 zwischen 1937 und 1945.
Literaturverweise
Gröner, Erich „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 2: Torpedoboote, Zerstörer, Geleitboote).
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band I, Kapitel Sicherungsstreitkräfte: Die Flottenbegleiter).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848-1945“ (Chronologie der Kommandanten von F 7).
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