Küstenfliegerstaffel 1./126
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| Verband
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Küstenfliegerstaffel 1/126
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| Die Küstenfliegerstaffel 1/126 war eine fliegende Einheit der Luftwaffe zur Seeaufklärung und Sicherung. Sie wurde am 01.10.1936 in Norderney im Rahmen der Aufstellung der Küstenfliegergruppe 126 formiert. Die Staffel bestand primär aus Marineoffizieren, die zur Luftwaffe abkommandiert worden waren, um die Zusammenarbeit zwischen den Teilstreitkräften zu gewährleisten. Zu den frühen Angehörigen gehörte ab Oktober 1936 der spätere U-Boot-Kommandant Reinhard Hardegen. Die Staffel operierte in der Nordsee, später in Norwegen und im Mittelmeer, bevor sie 1944 umgegliedert wurde.
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| Entstehung, Funktion und Ende
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| Aufstellung: |
01.10.1936 in Norderney; truppendienstliche Führung durch die Luftwaffe, fachliche Weisung durch die Kriegsmarine.
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| Standorte: |
Norderney (Nordsee); später Stavanger (Norwegen) und Athen-Phaleron (Mittelmeer).
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| Aufgabe: |
Seefernaufklärung; U-Jagd; Begleitschutz für eigene Einheiten; Seenotdienst im Küstenvorfeld.
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| Ende 1944: |
Auflösung bzw. Überführung der verbliebenen Teile in die Seeaufklärungsgruppe 126 (SAGr. 126).
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| Spezifische Merkmale
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| Personal: |
Einsatz von "Marinefliegern", die nach ihrer Pilotenausbildung (z.B. in Warnemünde) direkt in die operativen Küstenstaffeln versetzt wurden.
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| Flugzeugtypen: |
Heinkel He 60 (Anfangszeit); später Heinkel He 114 und Heinkel He 115 (See-Mehrzweckflugzeuge).
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Kaderschmiede: |
Die Erfahrungen der Seefernaufklärer bei der 1/126 bildeten für spätere U-Boot-Kommandanten die Basis für das Verständnis der Luft-See-Koordination.
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| Aufklärung: |
Zuarbeit für den Befehlshaber der Unterseeboote (BdU) durch Meldungen über feindliche Schiffsansammlungen und Geleitzüge.
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| Rettung: |
Kooperation mit U-Booten bei Seenotrettungsaktionen (z.B. Abwurf von Schlauchbooten oder Einweisung von Überwasserschiffen).
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RL 8 |
Luftwaffe / Verbände: Akten über die Aufstellung und das Personalwesen der Küstenfliegergruppe 126 ab 1936.
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Werdegang von Reinhard Hardegen mit dem Vermerk der Dienstzeit bei der 1./126 in Norderney.
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| BArch RM 7 |
Seekriegsleitung: Berichte über die operative Zusammenarbeit mit den Küstenfliegern der 126er Gruppe.
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| Literaturverweise
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| Dierich, Wolfgang |
„Die Verbände der Luftwaffe 1935–1945“ (Chronik der Küstenfliegereinheiten).
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| Lohmann / Hildebrand |
„Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II, Kapitel Seefernaufklärung).
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